Geeks Darling: Parrots AR.Drone mit iPad-Steuerung

28. August 2010
By holger
Bild: Parrot

Bild: Parrot

Crysis 2 hin, Gran Turismo 5 her – Nerds Liebling der Gamescom 2010 in Köln war kein Konsolenspiel, sondern ein aus Frankreich eingeflogener futuristischer Hubschrauber von Parrot. Parrot ist eigentlich ein Spezialist für Freisprechanlagen und Autoradios, daneben baut die französische Firma aber auch ein kleines Sortiment ein iPod- und iPhone-Zubehör. Mit etwas gutem Willen kann man den AR.Drone (soll wohl Airdrone ausgesprochen werden, mit leicht französischem Akzent) also als iPhone-Zubehör nehmen. Was natürlich bedeutet, dass es genauso gut ein iPad-Zubehör ist.

Der Quadcopter AR.Drone wird per eigenem WLAN mit dem iPhone bzw. iPad (oder sogar mit dem iPod Touch) verbunden, dann dient das Apple-Gadget als Fernsteuerung für das Parrot-Gadget. Das seltsame Fluggerät verfügt über zwei Kameras, die in Kombination mit den vier Propellern für eine erstaunlich stabile Fluglage sorgen, wie Werbevideos von Parrot und Videos von der Gamescom zeigen. Auf dem Display des iPhones bzw. iPads kann man das Video der vorderen Kamera in Echtzeit sehen. Die Bewegungssteurerung geschieht intuitiv durch Bewegen des iPads. Steigen, Sinken und Landen wird per Tastendruck ermöglicht.

Bild: Parrot

Bild: Parrot

Besonders futuristisch wirkt das Design durch die rundum laufenden Stoßdämpfer des AR.Drone, die man für den Flug im Freien auch abmontieren kann. In der Wohnung sollte man den Schutz aber lieber nutzen, auch wenn der AR.Drone selbst ebenfalls ein wenig aufpasst, damit nichts passiert. So kann man auf Videos gut sehen, wie der AR.Drone von selbst höher steigt, wenn man von unten eine Hand im Kamerasichtfeld des Fluggerätes nach oben bewegt. Gibt man dem fliegenden Helikopter einen kleinen Schubs, fliegt der AR.Drone etwas weg und stablilisiert sich dort von selbst wieder.

Damit der Quadcopter auch auf längere Sicht nicht langweilig wird, kann man den AR.Drone in einer Art Augmented Reality gegen andere AR.Drones kämpfen lassen, wobei „Hindernisse, Monster oder Roboter“ überwunden werden müssen. Parrot hat zum Start zwei kostenlose Games für den AR.Drone im AppStore hinterlegt.

Bild: Parrot

Bild: Parrot

Wie elektrisierend das Über-Gadget für IT-Freaks ist, zeigt schon jetzt die Flut an Youtube-Videos, die Nutzer ins Netz gestellt haben, obwohl das AR.Drone erst seit kurzem erhältlich ist. Es gibt den AR.Drone in den Farbvarianten orange/gelb, orange/grün und orange/blau. Die maximale Flugdauer mit einer Akkuladung gibt Parrot mit 20 Minuten an. Bei Saturn ist der Parrot AR.Drone bereits für 299,- € gelandet.

Parrot Werbevideo auf YouTube

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